Wer bin ich?

Das bin ich
Mein Name ist Marina Selent.
Geboren bin ich am 27.04.1983 in Norddeutschland. Dort lebe ich auch heute noch, in einem kleinen Dorf in der Nähe von Bremen.
Pferde gehören zu meinem Leben, so lange ich denken kann. Ich habe ganz früh schon voltigiert und bei meiner Tante auf ihrem Pferd die ersten Reitversuche gemacht. Ich durfte schon als ganz kleiner Stöppke bei ihr mitreiten (wahrscheinlich bin ich das erste Mal geritten, ehe ich laufen konnte).
Mein erstes Pony bekam ich mit 6 oder 7 Jahren, eine kleine Welsh-Stute namens Sternschnuppe. Sie lebt noch heute bei uns und ich habe demnach fast mein ganzes Leben mit ihr verbracht.
Reiterlich habe ich mit 11 mein kleines Reitabzeichen gemacht, 2 Jahre später folgte Szabanac als “Turnierpferd”. Das hat genau 3 Turniere gedauert und dann war klar, dass das nichts wird. Er wollte einfach keine Turniere mehr gehen, er war damals aber auch schon fertig mit den Nerven, als ich ihn bekam. Er hatte vom Weben kein Fell mehr vor der Brust, war kopfscheu und spulte sich extrem auf.
Nach ungefähr 1-2 Jahren, die wir nur im Gelände waren, folgte die Suche nach einer “anderen” Reiterei. Das, was ich im Reitverein gelernt hatte, wollte ich nicht mehr. Ich fand einen guten Reitlehrer und lernte das Reiten mit feinen Hilfen und Signalen, ohne Kraft, ohne Daueranwendung, es ging Richtung “Klassisch-barock”. Vieles, was ich dort gelernt habe, findet sich in der Lehre von Claus Penquitt wieder.
Szabanac hatte wieder Spaß am Arbeiten auf dem Reitplatz, ich auch.
Nun sollte auch Waterloo, der sich zwischenzeitlich dazugesellt hatte, nach dieser Art eingeritten werden. Nun ja, es ging schief, seine Welt brach zusammen, meine auch. Was da passierte, dass Waterloo auf einmal geschlagen wurde von meinem tollen Reitlehrer, das wollte nicht in meinen Kopf. Zurück blieb der Entschluss, dass kein Reitlehrer mehr an meine Pferde kommen soll…
In der Zeit fand ich dann das Buch “Selbstbewusste Pferde” von Imke Spilker. Zunächst habe ich es wütend zugeschlagen und in die Ecke gepfeffert. Nein, sowas gibt es nicht! Das wäre ja meine Traumwelt, was da beschrieben ist. Nein, das kann es nicht geben….
Ich kürze hier mal etwas ab: Doch, das gibt es. Das durfte ich in einigen Seminaren erleben und ich habe es bei meinen eigenen Pferden erlebt.
Mittlerweile ist das für mich ganz klar geworden, dass es für mich nur dieser Umgang mit den Pferden ist, den ich haben möchte. Er stellt für mich das Grundgerüst dar und alles andere baut sich nur darauf auf. Jegliche Art von Ausbildung geschieht immer nur mit dem Einverständnis des Pferdes und im gegenseitigen Kontakt. Und was soll ich sagen? Wir sind glücklich damit!