Neuerungen

05. März 2010

Bei all den Neuerungen habe ich auch das Design zur besseren Lesbarkeit verändert. Ich hoffe, dass ich noch ein schöneres Design finde, das dennoch gut lesbar ist.

Podcasts

05. März 2010

Hallo,

heute scheint bei uns endlich mal wieder die Sonne und so langsam lässt sich der Frühling wieder blicken. Ich hoffe, dass es bei Euch ähnlich aussieht.
Ich habe mir den Winter über vieles durch den Kopf gehen lassen und selbst in dieser ruhigen Zeit habe ich es nicht geschafft, endlich mal hier die Artikel zu verfassen, die mir schon lange durch den Kopf schwirren. Aber mir ist eine andere Idee gekommen. Ich habe in letzter Zeit viele Podcasts gehört und fand das sehr praktisch. Ich konnte es auf den mp3-Player ziehen, habe es beim Auto fahren gehört, neben der Hausarbeit oder auch mal ganz bewusst anstatt fernsehen. Nun ist es im Bereich der Pferde wohl noch nicht so verbreitet. Dennoch habe ich (mit sehr einfachen Mitteln) einen Podcast aufgenommen und festgestellt, dass das für mich sehr einfach ist. Viel einfacher als schreiben. Und so bekommt ihr von mir nun also Dinge zu hören und nicht zu lesen. Ich dachte, es ist eine Abwechslung zu den vielen geschriebenen Texten, die man als Reiter und Pferdemensch so zu verarbeiten hat und für mich hat es einfach ganz viele Vorteile, Euch die Dinge zu erzählen anstatt sie zu tippen.
Die Qualität lässt leider etwas zu wünschen übrig, aber man versteht hoffentlich was ich sage und vielleicht ist das Geknister am Ende beim nächsten Podcast auch schon weniger.

Im ersten Podcast geht es erstmal nur um eine allgemeine Vorstellung von mir und den Grundideen, denen ich so folge.

Hier könnt Ihr den Podcast anhören oder herunterladen.

Liebe Grüße
Marina

Schnee

07. Januar 2010

Ich wollte gerade eigentlich einen ernsthaften Artikel beginnen, aber da kam mir noch etwas ganz anderes in den Sinn: Wie handhabt ihr das Wetter?
Es ist ja so: Wir hier in Norddeutschland haben so viel Schnee wie schon lange nicht mehr. Das stellt uns vor einige Probleme. Ganz praktische wie z.B.: Wie kommt der Mist auf den Misthaufen? Das kann vielleicht niemand glauben, der auf Schnee eingestellt ist, aber wir haben wirkliche Probleme, den ganz normalen Alltag auf die Reihe zu bekommen. Ich kenne das nicht, dass ich schlafen gehe und am nächsten Morgen ist alles eingeschneit. Genauso sieht es hier aber derzeit aus! Und nicht nur die Frage, wie der Mist auf den Misthaufen kommt, stellt sich. Es stellt sich auch die Frage, wie die Pferdeäppel auf die Karre kommen! Die verschwinden nämlich manchmal innerhalb kurzer Zeit im Schnee! Oder sie sind sichtbar, dafür aber festgefroren! Wir hält man das denn aus, wenn es in jedem Winter so ist?
Wir haben dafür keine schöne Lösung, aber wenigstens irgendeine: Sobald der Schnee verschwindet, machen wir großes Aufräumen! Alles was geht räumen wir jetzt schon weg und der Rest muss eben warten…

Liebe Grüße
Marina

Was kann ich tun…

09. Dezember 2009

…um spielerisch das Vertrauen zu meinen Pferden zu vertiefen?
Was kann ich tun, damit ich nicht immer so ernst werde?

Diese beiden Fragen beschäftigen mich seit einigen Tagen. Eines meiner größten Probleme im Umgang mit den Pferden ist, dass ich oft sehr ernst werde, an einer Übung festhalte, etwas unbedingt “eben kurz” dem Pferd zeigen möchte. Damit gehe ich dann meistens total am Pferd vorbei.
Szabanac und Sam können damit beide ganz gut umgehen. Szabi entzieht sich mir und dadurch merke ich sofort, dass ich einen Fehler mache und bin wieder bei ihm. Sam bleibt einfach stehen und bewegt sich nicht mehr und reagiert auf nichts mehr. Damit komme ich dann auch wieder auf den Boden der Tatsachen, kann durchatmen und dann können wir es erneut versuchen oder was anderes machen. Die beiden verlieren dadurch auch nicht das Vertrauen und hinterher ist alles genauso wie vorher. Die beiden nehmen meinen Fehler hin, korrigieren mich und wir können weiter machen. Da ist es kein Drama, dass ich manchmal eben so bin.

Anders ist es bei Waterloo. Waterloo ist mein Pferd seit er ein Fohlen ist. Ich habe bei ihm alle Fehler begangen und das waren teilweise sehr schlimme. Ich habe sein Weltbild geprägt und ein einziges Mal auch völlig zerstört. Seitdem arbeiten wir daran, dass wir uns gegenseitig wieder vertrauen. Nachdem ich nämlich seine Sicht auf Menschen zerstört hatte (die Geschichte erzähle ich ein anderes Mal) war er jahrelang ein wirklich schwieriges Pferd. Er ließ sich nicht führen, hat Zäune eingerissen wenn man etwas von ihm wollte und hat auch durchaus gezielt Menschen angegriffen, die ihm nicht geheuer schienen oder etwas von ihm wollten.
In diesen Momenten, in denen ich am Pferd vorbei denke, kommen bei Waterloo alle diese alten Gefühle hoch. Wir sind dann beide nicht mehr in unserer Mitte und deswegen ist das dann eine recht angespannte Situation. Er wird misstrauisch, ich ärgerlich, weil er sich nicht mal eben kurz auf meinen Vorschlag einlassen kann, er wird noch misstrauischer, überlegt schon, wie er am besten flüchten kann, ich bemerke es, bekomme ein schlechtes Gewissen, damit kann er aber auch nicht umgehen usw. usf. …
Ich glaube, dass viele Reiter und Pferdemenschen diese Situationen kennen, in denen man nicht mehr in seiner Mitte ist und wenn die Dinge dann deswegen aus dem Ruder laufen.

Ich habe für mich nun überlegt, was ich in den Momenten tun kann, um aus der (angespannten) Rolle zu fallen und stattdessen wieder in die Rolle eines vertrauenswürdigen, freundlichen, entspannten Menschen zu kommen.
Mir sind da folgende Dinge eingefallen:
-In ein Spiel übergehen, z.B. ein Laufspiel, um die Anspannung wieder loszuwerden.
-Mit dem Ball spielen (weil Waterloo das sehr liebt).
-ihm eine Idee unterbreiten, die uns beiden sehr vertraut ist und die wir deswegen auch angespannt hinbekommen (oder z.B. ein bißchen Wut über die Situation rauslassen, indem wir gemeinsam irgendwo gegen treten…)
-Leckerlies füttern (Fressen entspannt… und entschuldigt manchmal auch)
-einfach stehenbleiben, durchatmen, in mich gehen und zu mir kommen

Fallen Euch noch mehr Dinge ein? Kennt ihr solche Situationen überhaupt? Ich würde mich über Kommentare, Anmerkungen und Anregungen sehr freuen.

Liebe Grüße
Marina

Empathie

08. Dezember 2009

Mitgefühl ist nicht nur uns Menschen vorbehalten. Oft meinen wir das, wohl weil uns die Tierwelt oft so grausam vorkommt. Doch wirklich grausam sind die Tiere nicht. Sie töten, um zu überleben. Sir führen auch keine Kriege o.ä. Aber schaut Euch doch einfach dieses bewegende Video an:

L’empathie

07. Dezember 2009

So, nun war ich nach all der Aufregung rund um Ikarus erstmal krank…

Wir haben gute Nachrichten bekommen: Die Leber ist in Ordnung. Jeder Tierbesitzer und -liebhaber kann jetzt wahrscheinlich den Stein hören, der mir bei der Botschaft vom Herzen gefallen ist!
Als Nebenbefund ist rausgekommen, dass es mit der Milz leichte Probleme gibt, die muss irgendwann im nächsten Jahr rausgenommen werden, aber das finde ich nicht so schlimm. Wir haben alles früh genug festgestellt, so dass man die Sache mit der Milz gut unter Kontrolle hat.

Passend zu unserer persönlichen Geschichte der letzten Wochen habe ich eine spannende Übung gefunden. Die hat zwar wenig mit Tieren zu tun, aber dennoch fand ich sie spannend und lehrreich. Ich glaube außerdem daran, dass der kreative, gleichberechtigte Umgang mit Tieren immer den ganzen Menschen fordert und damit zu Wachstum führt. Dabei hilft die folgende kleine Übung ganz sicher!

Stell Dir eine Stimme vor, die Dir sagt: “Es tut uns furchtbar leid, aber Du hast noch ein Jahr zu leben. Bei bester Gesundheit und ohne Schmerzen.” Na, was würdest Du tun, in Deinem letzten Jahr?
Die Stimme erklingt ein zweites Mal. Man hat sich nämlich leider “da oben” geirrt. Es ist nur noch ein Monat Lebenszeit übrig. Allerdings auch der bei bester Gesundheit. Was würdest Du dann tun? Wenn nur noch ein Monat übrig bleibt?
Die Stimme ertönt auch ein drittes Mal: “Hoppla, uns ist noch ein Irrtum unterlaufen. Dir bleibt nur noch ein Tag. Doch auch dieser bei bester Gesundheit und ohne Schmerzen.” Da kommt man doch der ganzen Sache schon ganz schön nahe, oder?
Und dann, ganz am Ende, hörst Du nochmals die Stimme: “Wir haben uns getäuscht. Dies ist nicht Dein letzter Tag auf Erden. Dein Ende ist unbestimmt.” Was verändert sich jetzt?

Bei mir hat die Übung vieles ausgelöst. Von richtigem Herzklopfen bis zum Überdenken meiner Ziele, Wünsche und Träume. Es folgte auch ein Gefühl von Glück, noch unbestimmte Zeit zu haben.
Die meisten Menschen und Tiere haben noch unbestimmte Zeit vor uns. Dennoch wurde mir in letzter Zeit vor Augen geführt, dass sich das schnell ändern kann, für jeden von uns. Die Übung führt uns das plastisch vor Augen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen: Viele wunderschöne Tage, viele Träume, die sich erfüllen und genug Zeit um Eure Wünsche zu erfüllen!

Und unseren Tieren wünsche ich Menschen, die auch ihre Zeit zu würdigen wissen, die wissen, dass auch ein Tier das Recht hat, eine schöne Lebenszeit hier zu verbringen!

Die Geschichte ist frei übernommen aus folgendem Buch:
Großerfolg im Kleinbetrieb: Wie man einen Betrieb mit 1 bis 40 Mitarbeitern zum Erfolg führt

Ikarus

03. November 2009

Gerade habe ich nun diesen neuen Blog und nun habe ich schon kaum noch Zeit um zu schreiben…

Meinem Hund Ikarus geht es nicht gut. Seine Leber arbeitet nicht so, wie sie sollte. Näheres werde ich nach einem Ultraschall erfahren. Es sieht aber nicht gut aus für ihn.

Ich habe beschlossen, dass es an der Zeit ist, jeden Moment mit Ikarus zu genießen. Was auch immer kommt, wenn wir die Zeit miteinander gerne und gut verbringen, dann fühlen wir uns beide wohl. Es macht den möglichen Abschied nicht leichter, aber es macht ihn erträglicher. Denn wenigstens haben wir dann das einzige getan, was man aus meiner Sicht vor dem Tod am besten tun kann: Das Leben genießen, Dinge tun, die einem Spaß machen, miteinander spielen, lachen, Freude haben.
Sicherlich geht das nicht immer und nicht in jedem Moment. Dennoch merke ich, in dem Moment, wo man den Tod schon spüren kann, da verlieren viele andere Dinge ihre Wichtigkeit. Ikarus hatte sein Leben lang einen Dickkopf. Er hat mich auf dem Hundeplatz manchmal regelrecht blamiert. Er bettelt heute noch am Tisch. Das alles sind Sachen, die mich in dem Moment schier wahnsinnig machen können. Und nun, aus verändertem Blickwinkel? Was macht es schon, wenn der Hund dickköpfig ist und nur zu 75% hört und nicht zu 100% (wenn er dabei und damit niemandem schadet)? Ist es wirklich dramatisch, wenn der Hund hin und wieder mal bettelt? Und was macht es, wenn er sich hin und wieder seine Späße auf dem Hundeplatz erlaubt hat? Scherzt nicht jeder mal in einem unpassenden Augenblick?
Kein Mensch ist perfekt. So ist auch kein Hund und kein anderes Tier perfekt. Dennoch erscheint es mir oft so, als ob wir von den Tieren mehr Disziplin und Gehorsam verlangen, als wir selbst haben. Jedenfalls geht es mir so, wenn ich Ikarus und mich betrachte: Wir ähneln uns schon sehr. Und von irgendwem wird er seine Art schon haben… ;-) Und ich selbst bin ein undisziplinierter Mensch, der meistens nur 75% gibt, weil er gelernt hat, dass das ausreicht… Ich glaube, das habe ich an meinen Hund weitergegeben!

Ich merke heute, dass mir die schönen Augenblicke mit meinem Hund sehr viel mehr bedeuten als die Augenblicke, in denen ich ärgerlich und wütend auf ihn war (und so gerne ich immer ruhig geblieben wäre, ich war eben auch mal ärgerlich und wütend). Ich bin dankbar dafür, dass wir noch Zeit miteinander haben und ich habe Angst vor der Untersuchung, die uns seine Prognose verraten kann. Ich hoffe, dass wir noch eine Weile miteinander haben. Und selbst, wenn es ganz harmlos ausgehen sollte und wir noch Jahre haben: Ich hoffe, ich denke ab jetzt immer daran, dass es vor allem darum geht, miteinander in Kontakt zu sein und das, was man tut, mit Freude zu tun. Ich hoffe, dass die Dinge, die wir gemeinsam unternehmen, ihm ebenso viel bringen wie mir. Denn auch das ist mir sehr wichtig: Das Tier sehen und auch genau hinschauen, was das Tier sich wirklich wünscht und woran es Spaß hat. Tiere sind keine unmündigen Wesen. Sie können uns allerhand zeigen und beibringen. Und sie können auch Verantwortung für sich selbst übernehmen. Sie brauchen uns Menschen dennoch, denn sie leben in einer menschlichen Welt. Trotzdem muss man ihnen nicht jede Entscheidung abnehmen und man muss nicht immer Gehorsam und Disziplin verlangen.

Ich wünsche allen, dass sie ausreichend Freude, Spiel und Spaß mit ihrem Tier teilen, um auch schlechte Tage zu überstehen!

Liebe Grüße
Marina

Sehr schöne Homepage

09. Oktober 2009

Eine wunderschöne Homepage für alle Menschen, die Interesse am partnerschaftlichen Umgang mit Pferden haben:

Mein Pferdetraum

Kelly versteht es wirklich, auf liebevolle und freundliche Art und Weise ihre Sicht zu schildern und nimmt den Besucher der Homepage mit zu ihren Pferden, zu ihrer Umgangsweise und auf diese Art und Weise kann man unglaublich viel auf ihrer Homepage lernen.

Leni findet…

23. September 2009

Ich sitze hier gerade und versuche zu schreiben. Versuche deswegen, weil meine Katze findet, dass es absolut unnötig ist, irgendwas zu tippen und zu schreiben. Meine Katze, sie heißt Leni, findet, das einzig wichtige ist, dass ich sie streichel und mit ihr kuschel. Ich finde, sie hat recht. Das wichtigste im Umgang mit unseren Tieren ist, dass wir hingehen und uns mit ihnen beschäftigen. Klar, es ist auch wichtig, über ihre Bedürfnisse informiert zu sein, mal ein Buch zu lesen und daran zu arbeiten, dass die Tiere es wirklich gut haben. Doch wir sollten nicht vergessen, dass es am allerwichtigsten ist, dass wir unseren Tieren unsere Zeit schenken und uns im Zweifelsfall ganz unperfekt mit ihnen beschäftigen.
Genau das werde ich jetzt auch tun!

Alles Liebe für Euch und Eure Tiere!
Marina

Hallo und herzlich willkommen!

08. September 2009

In diesem Blog soll es vor allem um den Umgang mit Pferden gehen, der auf Kommunikation und Freundschaft basiert. Meine Grundlage dazu ist vor allem das Buch “Selbstbewusste Pferde” von Imke Spilker.

Selbstbewusste Pferde: Wie Pferde ihre eigenen Übungen und Lektionen entwickeln

Es wird hier aber auch immer mal wieder um den allgemeinen Umgang mit Tieren gehen.

Viel Spaß beim Lesen!